Erlebniswochenende in Dorfmark (Lüneburger Heide)
Die Anreise
Zwischenstopp auf dem Weg nach Dorfmark.
Ein zünftiges Picknick in waldreicher Umgebung darf da natürlich nicht fehlen.

Nach dem Picknick,
auf der Suche nach einem sonnigen Plätzchen mitten im Wald,
war ich sehr erfolgreich!

Das ist Entspannung pur!
Ankunft in Dorfmark
Nach der Ankunft in Dorfmark bezogen wir unsere Zimmer im Hotel "Deutsches Haus".

Vom Verkehrsverein wurden die wichtigen Utensilien für das weitere Programm gereicht, zum einen eine original Dorfmarker Schirmmütze und zum anderen ein original Dorfmarker Schnapsglas zum Umhängen. Diese Dinge mussten am nächsten Morgen zum Boßeln mitgebracht werden.
Das offizielle Programm des Verkehrsvereins begann am Abend mit dem Abendessen. Es wurde im Restaurant "Deutsches Haus" eine große Steakplatte mit verschiedenen Steaks und Heidjer Schnaps gereicht. Das Essen war hervorragend.
Nach dem Essen unternahmen wir einen ausgiebigen Spaziergang durch den an das Hotel direkt angrenzenden Bürgerpark. Und das sollte nicht der einige Spaziergang durch den Park bleiben. Auch Pfingstsonntag und Pfingstmontag nahmen wir die Gelegenheit wahr, ausgiebig durch den Park zu schlendern und die Natur zu genießen. Mitten durch den sehr schön angelegten Park fließt die Böhme, die Wege sind sehr idyllisch angelegt, viele Bänke laden zum Verweilen ein.
Die Boßeltour
Am Pfingstsonntag starteten wir um 10:00 Uhr mit der Boßeltour. Die Teamleiterin des Verkehrsverein Dorfmark holte uns direkt am Hotel ab. Nach kurzer Erklärung der Regeln starteten wir die Tour zunächst kurz durch Dorfmark und anschließend direkt in die Natur (Ausläufer der Lüneburger Heide). Zunächst ging es noch über asphaltierte Wege, später wurde es sandiger. Der Proviant lag gut verstaut im Bollerwagen. (Tipp: Vorher die Biersorte mit der Teamleiterin abstimmen! Der uns zur Verfügung gestellte Maibock stellte hohe Anforderungen hinsichtlich der Trinkfestigkeit, sicher wäre ein "normales" Beck's geeigneter gewesen)

Die Rolle des Proviantmeisters wurde übrigens abwechselnd wahrgenommen. Jede Abzweigung oder Kurve diente zur Proviantaufnahme (Mathematiker aufgepasst: notfalls wurde auch eine Gerade nach einer Kurvendiskussion zur Kurve erklärt!).
Besondere Beachtung verdient hier die
Mannschaftskennzeichnung.
Rote Kappen für das Damenteam, schwarze Kappen für das Herrenteam. Die
Verteilung erfolgte bereits am Ankunftstag durch einen Vertreter des
Verkehrsvereins Dorfmark.

Auch auf einer Boßeltour ist auf die gesetzlichen Pausenzeiten zu achten!

Und weiter geht es mit viel Schwung durch die nächste Kurve...

...bis in den Wald hinein.
Wie man sieht, ist der Proviantwagen noch gut gefüllt. Der Bollerwagen wurde
übrigens von der Teamleiterin bereitgestellt, nur das Ziehen wollte die Dame
nicht übernehmen.

Das gesamte Team (ohne Oedi, der macht gerade das Foto) und die Teamleiterin (direkt hinter dem Bollerwagen).

Die feucht-fröhliche Boßeltour durch die wunderschöne Natur um Dormark herum wurde nach knapp drei Stunden im feierlichen Rahmen mit entsprechender Urkunde abgeschlossen.
Hier die stolzen Sieger:

Boßelkönige Hiltraut und Wolfgang.
Die Planwagenfahrt
Ohne Verzögerungen ging es zum nächsten Programmpunkt. Der Planwagen stand bereit.

Nach der anstrengenden Boßeltour wurde uns eine
landestypische Stärkung gereicht, bestehend aus einer deftigen Gulaschsuppe,
selbstgebackenem Steinofenbrot und leckerem Schmalz.
Das Essen schmeckte hervorragend und passte sehr gut zum rustikalen Planwagen.

Erste Kampfspuren sind unübersehbar. Aber das Programm ging weiter!
Nach einigen Kilometern mit der Kutsche durch die reizvolle Landschaft der Lüneburger Heide standen die ländlichen Heidjer-Wettbewerbe auf dem Programm. Volle Konzentration von allen Beteiligten war unbedingt erforderlich.
Milchkannenwagen-Rennen

Petra in voller Aktion als Zugpferd für Wolfgang.
Auch Oedi muss dran glauben. Mit Oedi im Vordergrund können einem die hageren Pferdchen richtig leid tun.

Die Vorbereitungen sind sehr aufwendig und erfordern die Unterstützung vieler Hände, aber dann geht es mit Schwung los:

Angelika hat die fast unlösbare Herausforderung angenommen und eine hervorragende Rundenzeit erreicht! Danke Angelika.
Später kam es dann aber doch zum Überschlag: Kleiner Abzug in der A-Note, aber Spitzenbewertung in der B-Note. Alle Beteiligten haben es letztendlich nahezu schadlos überstanden.

Milchkannenrennen
Weiter ging's mit dem Milchkannenrennen. Petra und Wolfgang als eingespieltes Team - da waren selbst die Holzschuhe kein echtes Hindernis!

Nach den verschiedenen Wettkämpfen ging es weiter mit dem Planwagen. Eine Ruhepause hatten wir uns alle redlich verdient. Natürlich hatten wir zwischenzeitig wieder richtig Durst bekommen. Aber auch der Planwagen war sehr gut bestückt. Und der musste auch nicht von uns selber gezogen werden (arme Pferde). Der Appetit wurde größer, es folgte der nächste Halt zum Buchweizenpfannkuchen backen.

Irgendwie machten wir schon einen etwas mitgenommenen Eindruck. Aber das täuschte und war nur rein äußerlich.

Nach dem Pfannkuchenbacken ging es dann weiter zum vorläufigen Endpunkt des Tages, dem alten aber komplett restaurierten Backhaus, in dem später das Abendessen gereicht werden sollte. Auf der Speisekarte stand Spanferkel mit Krautsalat und Steinofenbrot. Bevor es soweit war, lag eine weitere Herausforderung vor uns.
Post holen

Klaus mit dem Fahrrad unterwegs zum Postholen. Die Geschwindigkeit war natürlich auch hier entscheidend. Alkohol-Kontrollen fanden unterwegs zum Glück nicht statt. Im Hintergrund befindet sich wohl der eleganteste Hühnerstall Europas, wenn nicht sogar der ganzen Welt. Ich wäre froh, wenn ich so wohnen könnte, wie die Hühner in der Lüneburger Heide. Im Vordergrund steht das Backhaus, ganz links ist auch unser Kutscher, Animateur und Bäcker zu erkennen.
Zum Abschluss der Wettkämpfe noch ein Mannschaftsfoto.

Das Spanferkelessen fand anschließend an einem großen runden Tisch (Wagenrad) im Inneren des Backhauses statt. Selbstverständlich war auch dieses Festmahl eine wahre Leckerei.
Nach dem Essen ging es zurück nach Dorfmark ins Hotel "Deutsches Haus".
Ein herzliches Dankeschön an die Boßelbegleiterin, an den Kutscher sowie an die Bewohner des Hofes, die uns in Ihren PKW's zurück ins Hotel gebracht haben.
Vielen Dank dem Verkehrsverein Dorfmark für einen sehr gelungenen "Wettkampftag".
Aber das war natürlich noch nicht alles: Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel ging es weiter zum Feuerwehrfest in Dorfmark. Die große Feuerwehrhalle war zum Festzelt umgestaltet worden, mit Livemusik, Bier, Wein und Tanz ging die Party erst so richtig los.
Irgendwann am frühen Morgen war dann konditionell wirklich das absolute Ende erreicht. Es ging zurück ins Hotel und direkt ab in die Koje. Da gegenüber vom Hotel noch einige hartnäckig Feiernde die Nacht singend zu überbrücken versuchten ("Bundesliga 2 Gladbach ist dabei" und "Das wir aus Dorfmark sind, hallihallo..." waren die sich ständig wiederholenden Stücke), war an richtige Erholung nicht zu denken. Aber irgendwann war auch dort dann Ruhe eingekehrt.
Am nächsten Morgen trafen wir uns zum gemeinsamen und programmabschließenden Frühstück. Eigentlich hatten wir uns ganz gut erholt. Ein bisschen Muskelkater, einige blaue Flecke und etwas Kopfschmerzen - aber sonst war alles OK. Nach dem Frühstück wurden die Koffer gepackt und die Fahrzeuge beladen. Anschließend spazierten wir zusammen ausgiebig durch den Bürgerpark bis wir am frühen Nachmittag die Heimreise antraten.
Programm-Name:
Spaß am Wochenende in Dorfmark
(für Gruppen ab 8 Personen)
Zeitraum:
Pfingsten 1999 vom 22.05.99 - 24.05.99
Kontaktadressen:
Verkehrsverein Dorfmark e.V.
Marktstraße 1
29683 Dorfmark
Tel.: 05163 - 1339
Fax.: 05163 - 1537Hotel "Deutsches Haus"
Inh. Josef Mayr und Kinder
Hauptstraße 26
29683 Dorfmark
Tel.: 05163 - 1232Planwagen- und Kutschfahrten Ahrens
Jettebruch 7
29683 Dorfmark
Tel.: 05163 - 6518
Fragen/Anmerkungen: