Ausflug ins Goldenstedter Moor
Zentraler Treffpunkt und Ausgangspunkt für die Moorerkundungstour ist der Bahnhof am NIC.

Da der Moorexpress nur zu vorangemeldeten bzw. zu festen Terminen startet, können sich die Kinder die Wartezeit bis zur Abfahrt "spielend" verkürzen.

Im Hintergrund sind die Torflagerhütten mit den weit heruntergezogenen Dächern zu bewundern.
Direkt am Spielplatz gelegen, lädt eine Bank zu einer kurzen Ruhepause ein.

Aber dann geht es auf den Moor-Lehrpfad! Man(n oder Frau) sollte hier nicht unbedingt den ausgelegten Weg verlassen, auch wenn die Heidelbeeren noch so lecker sind!

Moor bleibt Moor, selbst wenn es "nur" der Lehrpfad ist!
Dieser Stuhl ist wirklich sehr umweltverträglich.

Und nicht nur das! Man sitzt hier prima drauf. Leider lassen sich solche Stühle nur schwer an den Küchentisch stellen.
Mit dem Moorexpress geht es durch das Moor. An besonders interessanten Stellen werden Zwischenstopps eingelegt und ausführliche Hintergrundinformationen gegeben.

Besonderes Schmankerl: Die Gleise und Weichen sind so verbogen, dass der Zug durchaus mal entgleisen kann. Wir sind auf unserer Tour allerdings ohne Zwischenfälle zum Bahnhof zurückgekehrt. Die uns durch das Goldenstedter Moor führende Dame machte übrigens einen sehr kompetenten Eindruck.
Der Blick über die weite Moorlandschaft.

Das Goldenstedter Moor erstreckt sich über eine Länge von etwa 10 Kilometern.
Durch den hohen Wasserstand ist der ehemalige Birkenwald abgestorben. Ohne diesen Vorgang wäre der Kreislauf im Moor und das damit direkt verbundene ständige Wachstum (1mm pro Jahr) unterbrochen.

Viele dieser Bereiche wurden im Goldenstedter Moor Re-Naturalisiert, bzw. befinden sich noch auf dem Weg dorthin.
Auf dem Bild unten befinden wir uns in einem Torfabbaugebiet.

Jeder Schritt federt durch den Torfboden nach. Es fühlt sich schon etwas merkwürdig an. Das Springen macht besonders viel Spaß, da alle in der Nähe stehenden Personen die Vibrationen miterleben. Im Vordergrund aufgeschichtet sieht man maschinell abgebauten Torf. An schlecht zugänglichen Stellen wird sogar noch heute der Torf per Hand abgestochen.